Großer Knallstein

July 14, 2017

 

Eine regnerische Nacht bringt macht mich unschlüssig, die Wanderung auf den Großen Knallstein zu wagen. Ein Blick auf die Wetter-App jedoch lässt mich schlagartig wach werden. So schnell es geht packe ich meinen Rucksack und frühstücke anschließend noch etwas. Mittlerweile hat der Regen nachgelassen und die Wolken lichten sich allmählich. 

35 Minuten Autofahrt und ich befinde mich im entlegenen aber schönen St. Nikolai. Ein Blick zum Himmel lässt meine Vorfreude auf eine schöne Wanderung  steigen. Sternenklar und totenstill ist es im Sölktal. Mit der Stirnlampe starte ich die Tour über schöne Almwiesen und vorbei an ruhenden Kühen. Dadurch dass es schon nach vier Uhr ist macht sich die Dämmerung ein wenig bemerkbar. 

Mit großen Schritten und einem zügigem Tempo geht's durch den Wald nach oben. Nach ca. 50 Minuten Gehzeit erreiche ich die Kaltherberghütte. Weiter geht's einen mit Lärchen bewaldeten Hang hinauf zum Unteren Klaftersee. Schon einige Höhenmeter später ist der obere Klaftersee zu sehen. Eine kurze Pause muss nun sein da die ersten Sonnenstrahlen meine Haut berühren. Ein bisschen was trinken und einige Fotos machen und weiter geht's in Richtung Gipfel. Die vielen Höhenmeter machen sich schon etwas bemerkbar daher verlangsame ich mein Tempo etwas. Die letzten 200 Höhenmeter stehen mir nun bevor und ein etwas kühler Wind zwingt mich dazu eine Jacke anzuziehen. Am Gipfel des 2599 Meter hohen Knallsteins bietet sich eine unglaublich schöne Aussicht über den Naturpark Sölktäler. Zahlreiche hohen Gipfel umgeben den makanten Berg. Eine Fernsicht die mich von den Dolomiten bis nach Niederösterreich blicken lässt belohnt meinen Aufstieg gleich noch mehr. Eine kleine Schafherde grast in der Nähe des Gipfels und flüchtet durch meine Anwesenheit gestört in Richtung Tal. Nach dem anstrengendem Aufstieg gehe ich den Abstieg sehr gemütlich an. Eine lange und schöne Pause mache ich am Weißensee. Glasklares Wasser wie bei sonst keinem See lässt die Landschaft noch schöner erstrahlen als sie es schon ist.  Im Tal angekommen bin ich fast ein wenig traurig diese schöne Landschaft verlassen zu müssen. 

Dieser Berg lässt Wanderherzen höher schlagen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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